Vielfalt leben in Dormagen

Die Idee

Wie wir zusammen leben wollen:

Offen sein für Vielfalt bedeutet für uns, dass wir eine Gemeinschaft aus Singles, Paaren und familiären oder nicht familiären Kleingruppen anstreben – ohne grundsätzliche Einschränkungen bezüglich Herkunft, Alter, sexueller Orientierung, Nationalität, geistiger und körperlicher Beeinträchtigung.

Nachbarschaftlich wohnen bedeutet für uns, dass wir eine Gemeinschaft aufbauen und pflegen. Darin können Freundschaften entstehen und die Menschen sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegenseitig helfen und unterstützen. Gleichzeitig haben alle ihre individuellen Rückzugsmöglichkeiten in den eigenen Wohnungen.
 
Wir gehen mit einer Haltung des Vertrauens aufeinander zu. Gegenseitig bieten wir uns Verlässlichkeit und Verbindlichkeit: Um das Wohnprojekt mit allen seinen Facetten gemeinsam aufzubauen und abzusichern, leisten alle ihren Beitrag.
 
Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit. Wir wollen durch unser Bauprojekt und das Leben darin möglichst wenige Ressourcen beanspruchen, und ökologische Standards einhalten. Dabei behalten wir unsere finanziellen Möglichkeiten im Blick.
 
Wir berücksichtigen die Meinungen und Bedürfnisse aller Gruppenmitglieder und wollen gleichzeitig handlungsfähig bleiben. Daher streben wir Entscheidungs­prozesse an, die überwiegend konsens- bzw. konsentorientiert.
 

Ein Beispiel nehmen wir uns vor allem an dem Nachbarschaftlichen Wohnen NaWoDo , das bereits in Dormagen existiert und sich sehr bewährt hat.

Wir sind im engen Kontakt mit ihnen und werden Hilfe bekommen, um dieses neue Projekt auf die Beine stellen zu können. 

In Absprache mit der Stadtverwaltung sehen wir in dem zukünftigen Baugebiet „Malerviertel III” nördlich der Rubensstraße und an der Haberlandstraße einen Ort, an dem wir unser Projekt verwirklichen könnten.

https://www.dormagen.de/leben-in-dormagen/bauen-planen/stadtentwicklung/aktuelle-projekte/masterplan-innenstadt-2

www.o-sp.de/dormagen/plan?pid=72662

Wenn du dich angesprochen fühlst, nimm gerne Kontakt mit uns auf und erfahre mehr. 

 

Gerne folgen und Liken

Vielfalt

Unter Vielfalt leben verstehen wir, dass unterschiedliche Menschen zusammenleben und dabei alle Menschen gleich viel wert sind, vorurteilsfrei wertgeschätzt werden und dieselben Chancen haben. Ganz gleich welche Religion, Herkunft, ethnische Hintergründe, Altersgruppe, physischen oder psychischen Fähigkeiten, Geschlecht, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Lebensform, Talente, Vorlieben, Charaktere und vieles mehr.

Vielfalt kann ganz unterschiedliche Formen haben. Vielfalt kann bereichern. Man kann voneinander lernen und profitieren und gemeinsam Feste feiern.

Oben steh mit bunten Buchstaben "Gemeinsam für mehr Vielfalt" Dadrunter stehen 10 Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen, Fähigkeiten, Religionen, etc. Vielfalt eben.

Ressourcenschonend leben

Ressourcen zu teilen bedeutet nicht nur, dass Wohnen bezahlbarer wird. Denn indem beispielsweise
·      Fahrradschuppen
·      Garten
·      Gästezimmer
·      Hauswirtschaftsraum
·      Hobbyraum
·      Musikzimmer
·      Spielplatz
·      Sport- und Fitnessraum oder Sauna
·      Werkraum

gemeinsam genutzt werden, sind sie durch den verminderten Flächenverbrauch wirtschaftlich für alle leichter tragbar und schaffen in Größe und Gestaltungsmöglichkeiten Freiräume in der eigenen Wohnung. Gemeinschaftlich genutzte Räume bieten im doppelten Sinne des Wortes Raum für Begegnung. Ein großer Gemeinschaftsraum mit Küche bietet Platz für Treffen, Tanz, Workshops verschiedener Art und Kulturveranstaltungen. Hier gibt es Gelegenheit zusammen zu kochen, zu spielen, zu musizieren, zu feiern, Filme zu schauen oder auch die Möglichkeit ihn einmal für die private Familienfeier zu nutzen.
 
Ressourcen teilen kann aber auch bedeuten Autos, Lastenräder, die Heizungs- und/oder Photovoltaikanlage gemeinsam zu nutzen, um dadurch nicht nur die Kosten sondern auch den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
 
Schließlich gehören zu diesem Thema auch Gedanken zu energiesparendem Bauen, naturnaher Gestaltung der Außenanlagen durch beispielsweise wenig Versiegelungen, aber viele Pflanzen und Regenwassernutzung.

POC Kind
Genossenschaft

Wir streben die Rechtsform einer Genossenschaft an. Jedes Mitglied zahlt zunächst eine nach Wohnungsgröße gestaffelte Einlage¹, aus der das Eigenkapital¹ zusammengetragen wird, die es ermöglicht, bei einer Bank einen Baukredit zu bekommen.

Somit ist jede/r Genoss*in mit einem überschaubaren Einsatz Mitbesitzer der gesamten Wohnanlage, besitzt aber kein individuelles Eigentum. Die Wohnungen gehören der Genossenschaft, die wiederum allen gemeinsam gehört. Die Genossenschaft vermietet die Wohnungen an ihre Mitglieder mit lebenslangem Wohnrecht. 

Da es also keinen fremden Hausbesitzer mit Renditeerwartung gibt, dient die Miete ausschließlich der Kostendeckung. Mit fortschreitender Tilgung des Baukredits kann langfristig ein Sinken des Mietbetrags erwartet werden..

Sollte jemand ausziehen, bestimmen alle als Genossenschaft gemeinsam und gleichberechtigt, wer als nachfolgend*er Mieter*in einziehen soll und hat dadurch die Möglichkeit die Bewohnerstruktur zu erhalten.

Wer auszieht, kündigt seinen Mietvertrag, scheidet aus der Genossenschaft aus und bekommt seine ursprüngliche Einlage zurückerstattet.

¹ Ist das Geld für die Einlage nicht vorhanden, kann ein Förderkredit bei der KfW-Bank beantragt werden.

Dormagen

Wer mehr über Dormagen, das Malerviertel und die Vielfalt an diesem Ort erfahren möchte, der kann sich gerne auf der Dormagener Webseite umgucken. 

Wir empfehlen vor allem die folgenden Unterseiten:

Malerviertel

Menschen, Leben und Vielfalt in Dormagen